Leistungsnachweise – Einsichtnahme

Einsichtnahme von Schulaufgaben/Kurzarbeiten/Stegreifaufgaben

Ihr Kind darf in der Regel alle Schulaufgaben und Kurzarbeiten  mit nach Hause nehmen, muss sie jedoch zur nächsten Stunde wieder an den jeweiligen Fachlehrer zurückgeben. Andernfalls können Sie die Leistungsnachweise nur noch bei der jeweiligen Lehrperson in deren Sprechstunde einsehen. Sollte dies bei Ihrem Kind der Fall sein, erhalten Sie eine schriftliche Mitteilung. Erinnern Sie Ihr Kind regelmäßig daran, alle Ergebnisse von Leistungsnachweisen im Hausaufgabenheft zu vermerken. Bitte zeichnen Sie die Noten 5 und 6 auf der Stegreifaufgabe, Kurzarbeit oder Schulaufgabe ab, damit die Lehrpersonen die unmittelbare Rückmeldung haben, dass Sie von der Note Kenntnis haben. Sollte Ihr Kind zu einem Schulaufgabentermin erkranken, bitte wir Sie generell, ein ärztliches Attest beizubringen.

Corona: Maskenpflicht

Quelle: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Gesichtsmaske („Maskenpflicht“)? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Im Schulgebäude besteht in den ersten Wochen des Schuljahres 2021/22 an allen Schularten Maskenpflicht. Dies gilt auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz.  

Im Detail gilt:

  • Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ab der 5. Klasse tragen eine medizinischen Gesichtsmaske.
  • Die Maskenpflicht entfällt
    1. während des Sportunterrichts
    2. für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
    3. während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.
  • Im Freien kann die Gesichtsmaske grundsätzlich abgenommen werden.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.
  • Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Hinweise zur Maskenpflicht in Sport

Wenn Sie Fragen zur Maskenpflicht im Sportunterricht haben, ist es grundsätzlich immer zielführend, mit der beteiligten Lehrkraft zu sprechen. Nutzen Sie dazu einfach den Schulmanager. Die Konataktaufnahme ist hier sehr einfach, indem Sie das Nachrichtenmodul auswählen und die betroffene Lehrkraft als Empfänger auswählen.

Allgemein können wir auf Grundlage eines Schreibens des Ministeriums (KMS ZS.4-BS4363.0/939 vom 09.09.2021) auf Folgendes verweisen:

  • „Vorerst in den ersten drei Unterrichtswochen bis einschließlich 1. Oktober besteht eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht im Inneren des Schulgebäudes d. h. z. B. auch im Klassenzimmer auch nach Einnahme des Sitz bzw. Arbeitsplatzes. Die bisherigen Ausnahmen für die Abnahme der Masken bestehen grundsätzlich weiter. Es wird jedoch unter Berücksichtigung des besonderen Schutzerfordernisses in den ersten Unterrichtswochen darum gebeten, hiervon nur eingeschränkt Gebrauch zu machen und die Freiräume der jeweiligen Fachlehrpläne zu nutzen. …
  • Eine Sportausübung im Freien ist zu bevorzugen, soweit die Witterungsbedingungen eine Betätigung im Freien erlauben; sie ist ohne
    MNB/MNS möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten grundsätzlich eingehalten werden kann.

    Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, hierbei wird den Beteiligten empfohlen eine MNB/MNS zu tragen; soweit keine
    MNB/MNS getragen wird, ist auf den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen zu achten….“

In der Zeit bis zum 1. Oktober soll, wie Sie im Ihnen zugeleiteten Schreiben entnehmen können, eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht gelten. Hiermit soll das Infektionsrisiko gesenkt werden und gleichzeitg ein zusätzlicher Schutz für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte geboten werden. Bitte gehen Sie davon aus, dass unsere Sportlehrkräfte immer mit der größten Umsicht handeln und stets das Wohl unserer Schülerinnen und Schüler im Blick haben. Wie Sie dem oberen Auszug entnehmen können, wird das Tragen der MNB/MNS empfohlen.

Regionale Regelungen

Weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes an Schulen (je nach Situation vor Ort auf Entscheidung der zu- ständigen Kreisverwaltungsbehörde): Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit weitergehende Anordnungen treffen. Die Schulen sind gehalten, entsprechende Vorkehrungen etwa zur umgehenden Information aller Betroffenen zu treffen.

Hinweise zur Art der Mund- und Nasenbedeckung

Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

      • Die MNB muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein.
      • Kommt es während des Tragens zum Kontakt der Hände mit häufig berührten Oberflächen, müssen vor der Abnahme der MNB unbedingt zuerst die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Erst dann sollte man den Mundschutz abnehmen und ihn so aufhängen, dass er nichts berührt und gut trocknen kann, wenn er wieder getragen werden soll.
      • Die MNB sollte auf keinen Fall mit ungewaschenen Händen an der Innenseite, sondern am besten nur an den Bändern berührt werden. Das gilt vor allem bei einer mehrfachen Anwendung. Eine mehrfach verwendbare MNB sollte so häufig wie möglich in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius mit herkömmlichem Voll-Waschmittel gewaschen werden.
      • Eine MNB darf mit keiner anderen Person geteilt werden.

siehe auch: www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

 

Nachteilsausgleich & Notenschutz

Am 01. August 2016 trat die neue Schulordnung für schulartübergreifende Regelungen in Bayern (Bayerische Schulordnung – BaySchO) in Kraft.

In den Paragraphen 31 bis 36 werden die gesetzlichen Grundlagen zum Nachteilsausgleich sowie zum Notenschutz, u.a. auch bei einer Lese-Rechtschreibstörung, neu geregelt.

Was bis zum Schuljahr 2015/16 im schulischen Zusammenhang unter Lese-Rechtschreib­schwäche (LRS) und Legasthenie geführt wurde, wird nun Lese-Rechtschreib-Störung genannt. Selbstverständlich gibt es weiterhin auch die isolierten Formen der Rechtschreib- oder Lesestörung.

Es wird darauf hingewiesen, dassgemäß §§ 31 – 34 BaySchO beim Übertritt an eine Staatliche Realschuleerneut bei der zuständigen Schulleitung ein schriftlicher Antrag auf Nachteils­ausgleich und/oder Notenschutz wegen einer bestehenden oder vermuteten Lese-Rechtschreib-Störung gestellt werden muss. Das Gleiche gilt für den Fall, dass der Bescheid des Schulleiters aus dem vorherigen Schuljahr seine Gültigkeit verliert. Ein entsprechendes Antragsformular finden Sie auf der Homepage der Wilhelm-Leibl Realschule.

Für die diagnostische Untersuchung können Sie sich entweder an einen Kinder- und Jugendpsy­chiater, eine Beratungsstelle (z. B. Caritasberatungsstelle) oder an die für Sie zuständige Schulpsychologin, Frau Maierhofer, wenden. In jedem Fall fertigt Frau Maierhofer auf der Grundlage der erhobenen Daten eine schulpsychologische Stellungnahme an. Diese wird an die Schulleitung weitergeleitet, die dann den neuen Bescheid über die Gewährung von Nachteils­ausgleich und/oder Notenschutz verfasst. Die konkreten Maßnahmen richten sich nach Eigenart und Schwere der Beeinträchtigung.

Zwischen folgenden Maßnahmen wird unterschieden:

  • Individuelle Unterstützung: Sie umfasst pädagogische, didaktisch-methodische und schulorganisatorische Maßnahmen sowie die Verwendung technischer Hilfen. Sie wird durch die einzelne Lehrkraft gewährt, soweit nicht eine Leistungsfeststellung berührt wird. (Bsp.: Arbeitsblätter in vergrößerter Schrift)
  • Maßnahmen des Nachteilsausgleich: Ein Nachteilsausgleich soll die wesentlichen Leistungsanforderungen wahren, die sich aus den allgemeinen Lernzielen und zu erwerbenden Kompetenzen der jeweils besuchten Schulart und Jahrgangsstufe ergeben, und ist auf die Leistungsfeststellung begrenzt. Er wird von der Schulleitung festgelegt. Es erfolgt keine Zeugnisbemerkung. (Bsp.: Zeitzuschlag)
  • Maßnahmen des Notenschutzes:Notenschutz wird dann notwendig, wenn die Maßnahmen des Nachteilsausgleichs nicht mehr ausreichen. Er erstreckt sich auf die Bewertung von einzelnen Leistungsnachweisen, die Bildung von Noten in Zeugnissen, die Bewertung der Leistungen in Abschlussprüfungen und die Festsetzung der Gesamtnote. Er wird von der Schulleitung festgelegt und führt zu einer entsprechenden Zeugnisbemerkung. (Bsp.: Auf die Bewertung der Rechtschreibung wird verzichtet.)
  • Der Verzicht bzw. der Rücktritt vom Notenschutz ist (seit Schuljahr 2017/18) spätestens innerhalb der ersten Woche nach Schulbeginn zu erklären. Ein erneuter Antrag auf Notenschutz kann dann erst wieder im darauf folgenden Schuljahr gestellt werden. Ein Verzicht auf Nachteilsausgleich ist jederzeit möglich. (Ein entsprechendes Formular kann von der Homepage heruntergeladen werden.)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Schulleitung oder an unser Schulpsychologin, Frau Franke.

Leistungsnachweise nachholen

§ 22 RSO Nachholung von Leistungsnachweisen

(1) 1Versäumen Schülerinnen und Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis mit ausreichender Entschuldigung, so erhalten sie einen Nachtermin. 2Versäumen sie mehrere angekündigte Leistungsnachweise mit ausreichender Entschuldigung, so kann je Fach ein Nachtermin für mehrere Leistungsnachweise angesetzt werden.
(2) 1Wird auch der Nachtermin mit ausreichender Entschuldigung versäumt, so kann eine Ersatzprüfung angesetzt werden, die sich über den gesamten bis dahin behandelten Unterrichtsstoff des Schuljahres erstrecken kann. 2Eine Ersatzprüfung kann auch angesetzt werden, wenn in einem Fach wegen der Versäumnisse der Schülerin oder des Schülers keine hinreichenden kleinen Leistungsnachweise vorliegen.
(3) 1Eine Ersatzprüfung kann in einem Fach nur einmal im Schulhalbjahr stattfinden. 2Der Termin der Ersatzprüfung ist der Schülerin oder dem Schüler und den Erziehungsberechtigten spätestens eine Woche vorher mitzuteilen. 3Mit dem Termin ist der Prüfungsstoff bekannt zu geben.
(4) 1Nimmt die Schülerin oder der Schüler an der Ersatzprüfung wegen Erkrankung nicht teil, so muss die Erkrankung durch ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. 2Die Schule kann die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen

Quelle: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayRSO-22

Wie lange vorher müssen Nachholtermine angekündigt werden? 

  • Die Wochenfrist für die Ankündigung von Schulaufgaben und Kurzarbeiten (vgl. § 18 Abs. 5 Satz 1 RSO) gilt nicht für einen Nachtermin. Man geht davon aus, dass alle Schülerinnen und Schüler wissen, dass sie den ihnen bereits angekündigten Leistungsnachweis sobald wie möglich nachholen müssen.
  • Bei der Festsetzung des Termins berücksichtigen wir im pädagogischen Ermessen die Dauer der Erkrankung und des Abstands des Nachtermins zum versäumten Termin. Wir möchten nicht, dass die Vorbereitung auf den Nachtermin wesentlich ungünstigeren Bedingungen unterworfen ist, als beim regulären Termin.

Wann findet ein Nachholtermin statt?

  • Für die Nachholung Schulaufgaben gilt grundsätzlich auch, dass in einer Woche nicht mehr als zwei Schulaufgaben abgehalten werden sollen. Wir sind gehalten, den Termin der Nachholschulaufgabe bzw. -kurzarbeit so zu wählen, dass für die Schülerin / für den Schüler kein Unterricht ausfällt. Aus diesem Grund sollten Nachtermine grundsätzlich in unterrichtsfreien Zeiten  gelegt werden.
  • Nachtermine für (unangekündigte) Stegreifaufgaben gibt es nicht.
  • Jede Lehrkraft wird im eigenen, pädagogischen Beurteilungsspielraum festlegen, ob und wie viele mündliche Leistungen sie anstelle einer Stegreifaufgabe von der / vom betreffenden Schüler/in Schüler einfordert.

Darf an am Tag einer nachzuholenden Kurzarbeit eine Stegreifaufgabe mitschreiben?

  • Ja. Nur an Tagen, an denen die ganze Klasse eine Schulaufgabe oder Kurzarbeit schreibt, dürfen keine Stegreifaufgaben geschrieben werden (vgl. § 19 Abs. 7 Satz 2 RSO). Nachholschulaufgaben einzelner Schüler sind von der Regelung also NICHT erfasst.

Was wird beim Nachtermin geprüft? 

  • Umfang und Schwierigkeitsgrad des nachzuholenden Leistungsnachweises müssen  mit denen des versäumten Leistungsnachweises vergleichbar sein. Das Stoffgebiet für den nachzuholenden Leistungsnachweis muss klar abgegrenzt werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch darauf, bei einem Nachtermin nur über das Stoffgebiet des versäumten Leistungsnachweises abgeprüft zu werden. Die Lehrkräfte können in einem nachzuholenden Leistungsnachweis auch den bis dahin durchgenommenen Stoff heranziehen.

Quelle: Diller / Huber: „Die Realschule in Bayern“, Wolterskluwer-Verlag

Ärztliche Atteste (Schüler / Eltern)

Wird ein angekündigter Leistungsnachweis (z.B. Schulaufgabe, Kurzarbeit) aufgrund einer Krankheit versäumt oder wird eine Prüfung aufgrund einer akuten Erkrankung abgebrochen, benötigen wir unter Umständen und im jeweiligen Einzelfall – das wird Ihnen von der Schule am Tag des Fehlens / der Erkrankung mitgeteilt – gemäß § 20 (2) Satz 1 BaySchO ein ärztliches Attest, aus dem hervorgeht, dass die Schülerin / der Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht schulbesuchsfähig ist/war.

Wichtig:

  • Die Angabe der Diagnose wird von uns grundsätzlich nicht gefordert.
  • Das Attest muss von einem Arzt (§ 2a Bundesärzteordnung) ausgestellt sein und darf keine Bestätigung eines Heilpraktikers sein.
  • Die Kosten für das zu erbringende ärztliche Zeugnis und die etwa damit verbundenen ärztlichen Untersuchungen müssen von der Schülerin / vom Schüler selbst bzw. den für sie/ihn Unterhaltspflichtigen getragen werden.
  • Schulärztliche Bescheinigungen und Untersuchungen (das ist der / die Amtsarzt/Amtsärztin) sind dagegen für den Schüler kostenfrei, unabhängig davon, ob der schulärztliche Dienst durch hauptamtliche Ärzte des Gesundheitsdienstes oder durch freiberuflich tätige Ärzte wahrgenommen wird.
  • Das ärztliche Zeugnis / Attest muss uns innerhalb von zehn Tagen, nachdem es verlangt wurde, vorgelegt werden. Wird es nicht oder nicht rechtzeitig vorgelegt, gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.
  • Ein Zeugnis kann in der Regel nur dann als genügender Nachweis für die geltend gemachte Erkrankung anerkannt werden, wenn es auf Feststellungen beruht, die die Ärztin oder der Arzt während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.

Mittagspause – Aufenthaltsbereiche

In der Mittagspause stehen den Schülerinnen und Schülern ab 12:15 Uhr im ersten Stock Bereiche mit Tischen zum Einnehmen des Mittagessens oder zur Erledigung von Hausaufgaben zur Verfügung. Auch hier muss auf den Mindestabstand von 1,50 m geachtet werden. Die Maske darf nur zum Essen oder Trinken abgenommen werden.

Einkaufsliste – eine für alle

Eine für alle

Wir haben versucht, Ihnen EINE Liste für ALLE Jahrgangsstufen / Klassen zu erstellen. Sie soll Ihnen den Einkauf am Schuljahresanfang (oder beim Schulwechsel) erleichtern. Selbst dann, wenn in einem Fach noch das Eine oder Andere zusätzlich beschafft werden muss – Ihr Kind kann mit dieser Grundausstattung im Prinzip sofort und ab dem ersten Tag starten. 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern einen Guten Start an Ihrer Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling!

 

Bücher und schwere Schultaschen

Die Schultasche ist zu schwer ...

  • Die Schultasche Ihres Kindes ist zu schwer?
  • Sie sorgen sich um den Rücken Ihres Kindes?
  • Sie wünschen sich digitale Schulbücher? 

Vorab: Wir glauben Ihnen und nehmen Sie ernst. Es kann durchaus sein, dass die Schultasche Ihres Kindes sehr schwer ist. Manchmal hilft einer oder mehrere der folgenden Schritte:

  • Räumen Sie bitte gemeinsam mit Ihrem Kind die Schultasche für den nächsten Tage ein – und vor allem erst einmal aus. 
  • Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kinder häufig auch Bücher uns Unterrichtsmaterial in der Tasche haben, das am aktuellen Tag nicht benötigt wird. 

Wir stellen unseren Eltern eine Einkaufsliste zur Verfügung, auf der alle notwendigen Materialien aufgelistet sind. In der Regel wird darüber hinaus nichts Zusätzliches benötigt. 

  • Wenden Sie sich gerne und vor allem im begründeten Einzelfall an die Lehrkraft Ihres Kindes im jeweiligen Fach. In der Regel finden sich Möglichkeiten, so dass ein Kind nicht zwingend sein Buch mitbringen muss, wenn dies z.B. aus medizinischen Gründen (Rückenprobleme usw.) ein Problem darstellt. 
  • Manchmal ist es auch machbar, dass sich zwei Schüler/innen beim Mitbringen der Bücher abwechseln – das ist aber unter Corona-Bedingungen kaum umsetzbar.
  • Manchmal können Buchinhalte auch über die Tischkamera gezeigt werden – das ersetzt aber nur bedingt das Schulbuch der Schüler/innen. 
  • Manche Lehrkräfte praktizieren es so, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern in der Vorstunde mitteilen, wenn das Schulbuch mitgebracht werden muss (und wann es zuhause gelassen werden kann). Bei besonderen Büchern wie Duden, Atlas, Bibel, usw. ist das manchmal so umsetzbar. 
  • Wir können noch nicht auf Schulbücher verzichten.
  • Die meisten Verlage bieten zwar zwischenzeitlich schon digitale Alternativen an (meistens sind das einfache PDF-Versionen eines Schulbuches). Allerdings setzt dies voraus, dass Ihr Kind dann auch mit einem digitalen Endgerät im Unterricht arbeitet. Wir stehen in unserem aktuellen Schulentwicklungsprozess noch nicht an der Stelle, dass alle Schüler/innen ein eigenes Tablet mitbringen und im Unterricht nutzen können. 
  • Die Vorhaltung „doppelter Büchersätze“ (ein Büchersatz für die Schüler/innen, einer für die Schule) ist aus finanziellen Gründen nicht möglich. Abgesehen davon, wäre dies unter Corona-Bedingungen auch nicht möglich. 

 

  • In begründeten Einzelfällen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung. Wir haben in Einzelfällen schon Sonderlösungen genehmigt.  

Das schreibt das Kultusministerium zu diesen Thema:

Das Problem der zum Teil tatsächlich zu schweren Schultaschen ist bekannt und seit Jahren ein Thema für die Gesundheitserziehung an der Schule. Eine bindende Richtlinie, wie schwer eine Schultasche sein darf, gibt es dabei aber nicht. Als Richtwerte werden häufig 10 – 15 % des Körpergewichts genannt. Es sollten allerdings in der Regel insgesamt 5 – 6 kg bei Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 nicht überschritten werden. Schülern der Jahrgangsstufe 7 kann teilweise sicher ein etwas höheres Gewicht zugemutet werden, während bei Jüngeren das Gewicht entsprechend geringer sein sollte. Die Hersteller versuchen, das Gewicht der Schultasche möglichst zu reduzieren, gleichzeitig aber Stabilität zu gewährleisten. Genauere Informationen zu diesem Thema bietet das Verbraucherschutzinformationssystem Bayern (VIS) unter folgender Internetadresse: www.vis.bayern.de > Produktsicherheit > Produktgruppen > Schul-, Spiel- und Bastelwaren.

 

Die Verlage wurden darauf hingewiesen, bei der Herstellung der Schulbücher deren Gewicht möglichst gering zu halten. Allerdings muss neben dem Gewicht auch die Haltbarkeit der Bücher und eine übersichtliche Darstellung der Inhalte beachtet werden. In der Regel werden Schulbücher nur für eine Jahrgangsstufe konzipiert. In wenigen, begründeten Fällen werden in einem Buch die Lerninhalte von 2 Jahrgangsstufen angeboten. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Stundenzahl und dementsprechend der Stoffumfang in einem Fach begrenzt ist (z.B. Ethik), oder wenn Lernziele im Lehrplan für zwei Jahrgangsstufen zusammengefasst sind, um eine flexible Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen.

 

Auch die Lehrkräfte berücksichtigen das Gewicht der Schultasche bei der Organisation des Unterrichts: In der Praxis hat es sich bewährt, den Kindern nur diejenigen Schulmaterialien mit nach Hause zu geben, die für die Hausaufgabe benötigt werden.

 

Eine amtliche Regelung hinsichtlich des zulässigen Gewichts für die Büchertaschen gibt es nicht. Das Problem kann vor Ort gelöst werden, indem man die Lehrkräfte bittet, die Kinder nur die Bücher mitbringen zu lassen, die unbedingt im Unterricht des jeweiligen Tages benötigt werden. Zusätzlich können Eltern jeden Abend mit dem Kind den Schulranzen per Stundenplan überprüfen, um festzustellen, was in die Schule mitgenommen werden muss.

 

Daneben sei noch darauf hingewiesen, dass in unserer bewegungsarmen Gesellschaft ausreichende sportliche Betätigung und die dadurch geförderte körperliche Fitness es den Kindern erleichtert, angemessen schwere Schultaschen zu tragen. Darüber hinaus zweigen jüngere Studien der Universität Saarbrücken(www.kidcheck.de), dass auch schwerere Schultaschen nicht zu Haltungsschäden führen. Ursachen sind vielmehr vor allem das hohe Bewegungsdefizit im Alltag und mangelnde sportliche Betätigung.

Selbstverständlich muss trotzdem weiter darauf geachtet werden, dass das Gewicht der Schultaschen dem Alter angemessen und nicht zu hoch ist.“

 

Quelle: https://www.km.bayern.de/eltern/was-tun-bei/rechte-und-pflichten.html am 1510.2021 10:10 Uhr