Corona: Maskenpflicht

Quelle: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

Welche Regelungen gelten zum Tragen einer Gesichtsmaske („Maskenpflicht“)? (akt. 09.09.2021, 20:00 Uhr)

Im Schulgebäude besteht in den ersten Wochen des Schuljahres 2021/22 an allen Schularten Maskenpflicht. Dies gilt auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz.  

Im Detail gilt:

  • Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ab der 5. Klasse tragen eine medizinischen Gesichtsmaske.
  • Die Maskenpflicht entfällt
    1. während des Sportunterrichts
    2. für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
    3. während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.
  • Im Freien kann die Gesichtsmaske grundsätzlich abgenommen werden.
  • FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten.
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff entsprechen, auch wenn sie eng anliegen, regelmäßig nicht den Vorgaben an eine MNB. Weitere Informationen u.a. zu Anforderungen an MNB können Sie den FAQs des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege entnehmen.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist oder für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist. Weiterhin besteht auf Grundlage der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Verpflichtung eine MNB zu tragen nicht für Kinder bis zu deren sechsten Geburtstag. Schülerinnen und Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, nehmen weiterhin am Präsenzunterricht teil.
  • Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB verringert werden (Fremdschutz). Daher darf das Tragen einer MNB, eines MNS oder einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch außerhalb der Orte mit Maskenpflicht nicht untersagt werden. Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

Hinweise zur Maskenpflicht in Sport

Wenn Sie Fragen zur Maskenpflicht im Sportunterricht haben, ist es grundsätzlich immer zielführend, mit der beteiligten Lehrkraft zu sprechen. Nutzen Sie dazu einfach den Schulmanager. Die Konataktaufnahme ist hier sehr einfach, indem Sie das Nachrichtenmodul auswählen und die betroffene Lehrkraft als Empfänger auswählen.

Allgemein können wir auf Grundlage eines Schreibens des Ministeriums (KMS ZS.4-BS4363.0/939 vom 09.09.2021) auf Folgendes verweisen:

  • „Vorerst in den ersten drei Unterrichtswochen bis einschließlich 1. Oktober besteht eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht im Inneren des Schulgebäudes d. h. z. B. auch im Klassenzimmer auch nach Einnahme des Sitz bzw. Arbeitsplatzes. Die bisherigen Ausnahmen für die Abnahme der Masken bestehen grundsätzlich weiter. Es wird jedoch unter Berücksichtigung des besonderen Schutzerfordernisses in den ersten Unterrichtswochen darum gebeten, hiervon nur eingeschränkt Gebrauch zu machen und die Freiräume der jeweiligen Fachlehrpläne zu nutzen. …
  • Eine Sportausübung im Freien ist zu bevorzugen, soweit die Witterungsbedingungen eine Betätigung im Freien erlauben; sie ist ohne
    MNB/MNS möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten grundsätzlich eingehalten werden kann.

    Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, hierbei wird den Beteiligten empfohlen eine MNB/MNS zu tragen; soweit keine
    MNB/MNS getragen wird, ist auf den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen zu achten….“

In der Zeit bis zum 1. Oktober soll, wie Sie im Ihnen zugeleiteten Schreiben entnehmen können, eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht gelten. Hiermit soll das Infektionsrisiko gesenkt werden und gleichzeitg ein zusätzlicher Schutz für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte geboten werden. Bitte gehen Sie davon aus, dass unsere Sportlehrkräfte immer mit der größten Umsicht handeln und stets das Wohl unserer Schülerinnen und Schüler im Blick haben. Wie Sie dem oberen Auszug entnehmen können, wird das Tragen der MNB/MNS empfohlen.

Regionale Regelungen

Weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes an Schulen (je nach Situation vor Ort auf Entscheidung der zu- ständigen Kreisverwaltungsbehörde): Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit weitergehende Anordnungen treffen. Die Schulen sind gehalten, entsprechende Vorkehrungen etwa zur umgehenden Information aller Betroffenen zu treffen.

Hinweise zur Art der Mund- und Nasenbedeckung

Auch beim Tragen einer MNB ist unbedingt darauf zu achten, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden.

      • Die MNB muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein.
      • Kommt es während des Tragens zum Kontakt der Hände mit häufig berührten Oberflächen, müssen vor der Abnahme der MNB unbedingt zuerst die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Erst dann sollte man den Mundschutz abnehmen und ihn so aufhängen, dass er nichts berührt und gut trocknen kann, wenn er wieder getragen werden soll.
      • Die MNB sollte auf keinen Fall mit ungewaschenen Händen an der Innenseite, sondern am besten nur an den Bändern berührt werden. Das gilt vor allem bei einer mehrfachen Anwendung. Eine mehrfach verwendbare MNB sollte so häufig wie möglich in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius mit herkömmlichem Voll-Waschmittel gewaschen werden.
      • Eine MNB darf mit keiner anderen Person geteilt werden.

siehe auch: www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

 

Corona: Masken im Sportunterricht

Welche Regelungen sind beim Schulsport zu beachten? Muss im Sportunterricht eine Maske getragen werden?

Schulsport und die damit verbundene Bewegung sind wichtige Elemente des schulischen Alltags. Der Rahmen-Hygieneplan eröffnet die Möglichkeit lehrplangemäßen Sportunterricht in allen im Lehrplan verankerten sportlichen Handlungsfeldern durchzuführen. Dies beinhaltet auch weitere schulische Sport- und Bewegungsangebote etwa im Ganztag sowie schulsportliche Wettbewerbe.

Die jeweiligen Auflagen des Infektionsschutzes finden grundsätzlich auch beim Sportunterricht Anwendung. Je nach Erreichen der jeweiligen Stufe des Drei-Stufen-Plans gelten folgende Bedingungen:

  • In Stufe 1 findet Sportunterricht unter den allgemeinen Rahmenbedingungen des Rahmenhygieneplans statt, der im Unterricht bzw. beim Ausüben von Sport keine Maskenpflicht vorsieht.
  • In Stufe 2 sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumutbar/möglich ist bzw. der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Ausgenommen von dieser Einschränkung (Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung /Mindestabstand) sind die Grundschulen bzw. die Grundschulstufen der Förderzentren.
  • In Stufe 3 sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten wird und bei Sport in Gebäuden wie Turnhallen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zumutbar/möglich ist.
    Weitere detaillierte Hinweise sind im Rahmenhygieneplan zu finden.

Corona: Masken – welche Arten sind erlaubt und empfohlen?

Welche Art von Mund-Nasen-Bedeckungen kann ich verwenden?

Generell ist wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung

  • Mund und Nase beim Tragen bedeckt,

also wenn die Mund-Nasen-Bedeckung

  • entweder umlaufend und bündig an der Haut anliegt oder
  • wenn ein Spalt zwischen Mund-Nasen-Bedeckung und der Haut freigelassen wird, der nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist. 

 

Visiere, sog. Face-Shields und Klarsicht-Masken: Nicht erlaubt

  • Visiere und sog. Face-Shields erfüllen diese Eigenschaft nicht . Visiere sind nicht zur Verhinderung der Virenausbreitung geeignet und erfüllen nicht die Anforderungen des Infektionsschutzes. Sie dürfen zwar genutzt werden, sollten aber lediglich ergänzend zur Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden. Wichtig ist, dass die Mund-Nasen-Bedeckung groß genug ist, um Mund, Nase und Wangen vollständig zu bedecken und an den Rändern möglichst eng anliegt. Bei Visieren können sich Tröpfchen, vor allem durch die großzügige Öffnung nach unten und oben, nach wie vor leicht verteilen.
    Quelle und weitere Informationen: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ (Stand: 22.09.2020)
  • Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, entsprechen diesen Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung regelmäßig nicht und sind den Visieren damit quasi gleichgestellt.
  • „(…) Mittlerweile sind die Erkenntnisse über das SARS-CoV-2 Virus und dessen Übertragungswege weit fortgeschritten. Es gilt als wissenschaftlich gesi- chert, dass neben der Übertragung durch Tröpfchen maßgeblich auch die 
    Neben dem direkten Schutz gegen Tröpfchen muss auch eine Reduzierung von Aerosolen gewährleistet sein. Aerosole werden nicht nur beim Sprechen, sondern auch schon beim Atmen freigesetzt. Da sie deutlich kleiner als Tröpfchen sind, ist es besonders wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung dicht an der Haut anliegt, um auch eine Freisetzung an der Seite oder nach unten zu minimieren. Deshalb ist eine Mund-Nasen-Bedeckung eine an den Seiten enganliegende, Mund und Nase bedeckende textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung sowohl von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln als auch von Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Auf Grund des Ausbreitungsverhaltens von Aerosolen ist eine lückenhafte Abdeckung nicht ausreichend, denn nur mittels einer eng an der Haut anliegenden Mund- Nasen-Bedeckung wird eine seitliche oder aufwärtsgerichtete Freisetzung dieser potentiell infektiöseren Luftgemische bestmöglich minimiert. Dies entspricht auch der Haltung des RKIs.
  • Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schließt sich dieser Be- wertung ausdrücklich an. Die infektionsschutzrechtlichen Anforderungen an eine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung i. S. v. § 2 der 10. BayIfSMV wer- den daher insofern präzisiert, als zur Reduzierung von Aerosolen nur eine enganliegende, den Mund und die Nase bedeckende textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden sollte. Diese Neubewertung steht im vollen Einklang mit den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.“

  • Quelle: Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 10.12.2020 (AZ: G55b-G8390-2020/4716-1) über die Regierungen an die Kreisverwaltungsbehörden als untere Gesundheits- sowie Infektionsschutzbehörden.

Corona: Hygienekonzept des Kultusministeriums

Die Grundlage aller innerschulischen Regelungen mit Blick auf den Hygiene- und Gesundheitsschutz stellt das vom Kultusministerium veröffentlichte Hygienekonzept in der jeweils gültigen Fassung dar. Sie finden das Konzept

Alle hier auf unserer Homepage veröffentlichten Informationen beruhen darauf. Mit Blick auf letzte Aktualität und Gültigkeit müssen wir auf das offizielle Konzept verweisen und bemühen uns troztzdem, die Informationen möglichst immer sehr aktuell zu halten.

 

 

 

Corona: Verschiedene „Stufen“ des Corona-Geschehens

STUFE  I

STUFE  II

STUFE  III

Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

 

Sieben-Tage-Inzidenz 35 – < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassen-
    zimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • An den Grundschulen muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen
    werden.

 

Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m;
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.
  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht
  • Sofern in Gebietskörperschaften Stufe 3 bereits zu Beginn des Schuljahres erreicht ist, ist bei der Organisation des Wechsel-Modells Folgendes zu berücksichtigen:
  • Die Schulen sollen zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Organisation des Distanzunterrichts Schüler der jeweiligen Eingangsklassen Vorrang bei
    der Durchführung von Präsenzunterricht gewähren.
  • Die Jahrgangsstufen 1 der Grundschulen und Förderzentren sollen – soweit das Gesundheitsamt unter den Gesichtspunkten des Infektionsschutzes
    keine anderweitige Entscheidung trifft – im Präsenzunterricht unterrichtet wer-
    den.
  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist hier eingeschränkt möglich.

 

 

Corona: Raum-/Hygienemaßnahmen

Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. Wir haben auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen ergriffen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.

Lüften

  • Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten.
  • Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 min) vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während des Unterrichts.
  • Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.
  • Ist eine solche Stoßlüftung oder Querlüftung nicht möglich, weil z. B. die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können, muss durch längere Lüftungszeit und Öffnen von Türen ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht werden.
  • Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleitung mit dem zuständigen Sachaufwandsträger geeignete Maßnahmen zu treffen (z. B. zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster).
  • Grundsätzlich sollten raumlufttechnische Anlagen mit möglichst hohem Frischluftanteil
    betrieben werden.

Reinigung

  • Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material- und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor.
  • Dennoch steht in der Schule die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden. Auch hier sollen Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden.Auf eine regelmäßige Reinigung des Schulgebäudes ist zu achten. Sicherzustellen sind folgende Punkte:
  • Im Rahmen der täglichen Gebäudereinigung werden nach einem Reinigungskonzept regelmäßig die Oberfächen und Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter etc) gereinigt.
  • Regelmäßige Oberflächenreinigung, insbesondere der Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter, Treppen- und Handläufe etc.) zu Beginn oder Ende des Schultages bzw. bei starker (sichtbarer) Kontamination auch anlassbezogen zwischendurch.
  • Es soll keine Reinigung mit Hochdruckreinigern durchgeführt werden (wegen Aerosolbildung).
  • In den Klassenzimmern und insbesondere bin den Sanitärbereichen wird regelmäßig geprüft, dass Seife und Toiletten- bzw. Handtrocken-Papier vorrätig sind. Sollten im Ausnahmefall Seife oder Papier fehlen, ist dies sofort über die schulinternen Telefone oder persönlich im Sekretariat zu melden.

Desinfektion

  • Die Verwendung von Desinfektionsmitteln an Schulen ist zwar grundsätzlich möglich. Allerdings sollte es zurückhaltend eingesetzt werden.
  • In der Schule stehen an ausgewählten Standorten im allgemein zugänglichen Bereich (Foyer, Gang) Desinfektionsmittel-Ständer zur Verfügung. Es ist auf eine altersgerechte Anwendung, ggf. unter sachkundiger Anleitung durch die Lehrkräfte, zu achten.
  • Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend. Eine darüberhinausgehende Desinfektion von Oberflächen kann in bestimmten Situationen (z.B. Kontamination mit Körperausscheidungen wie Blut, Erbrochenem oder Stuhl) jedoch zweckmäßig sein. Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d. h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, weil Desinfektionsmittel eingeatmet werden können. Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt.

Corona: Zusammenarbeit im Unterricht

  • Die gemeinsame Nutzung von Gegenständen sollte möglichst vermieden werden (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen o. Ä.).
  • Sollte in bestimmten Situationen aus pädagogisch-didaktischen Gründen eine gemeinsame Nutzung von Gegenständen unvermeidbar sein, so muss zu Beginn und am Ende der Aktivität ein gründliches Händewaschen erfolgen.
  • Bei der Benutzung von Computerräumen sowie bei der Nutzung von Klassensätzen von Büchern / Tablets sollen die Geräte (insbesondere Tastatur und Maus) grundsätzlich nach jeder Benutzung gereinigt werden. Soweit dies (wie bei uns) aufgrund der Besonderheiten der Geräte o.Ä. nicht möglich ist, müssen vor und nach der Benutzung die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden und die Benützer sollen darauf hingewiesen werden, dass in diesem Fall insbesondere die Vorgaben zur persönlichen Hygiene (kein Kontakt mit Augen, Nase, Mund) eingehalten werden. Diese Regelung geben wir an unserer Schule den Vorrang.