Bücher und schwere Schultaschen

Die Schultasche ist zu schwer ...

  • Die Schultasche Ihres Kindes ist zu schwer?
  • Sie sorgen sich um den Rücken Ihres Kindes?
  • Sie wünschen sich digitale Schulbücher? 

Vorab: Wir glauben Ihnen und nehmen Sie ernst. Es kann durchaus sein, dass die Schultasche Ihres Kindes sehr schwer ist. Manchmal hilft einer oder mehrere der folgenden Schritte:

  • Räumen Sie bitte gemeinsam mit Ihrem Kind die Schultasche für den nächsten Tage ein – und vor allem erst einmal aus. 
  • Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kinder häufig auch Bücher uns Unterrichtsmaterial in der Tasche haben, das am aktuellen Tag nicht benötigt wird. 

Wir stellen unseren Eltern eine Einkaufsliste zur Verfügung, auf der alle notwendigen Materialien aufgelistet sind. In der Regel wird darüber hinaus nichts Zusätzliches benötigt. 

  • Wenden Sie sich gerne und vor allem im begründeten Einzelfall an die Lehrkraft Ihres Kindes im jeweiligen Fach. In der Regel finden sich Möglichkeiten, so dass ein Kind nicht zwingend sein Buch mitbringen muss, wenn dies z.B. aus medizinischen Gründen (Rückenprobleme usw.) ein Problem darstellt. 
  • Manchmal ist es auch machbar, dass sich zwei Schüler/innen beim Mitbringen der Bücher abwechseln – das ist aber unter Corona-Bedingungen kaum umsetzbar.
  • Manchmal können Buchinhalte auch über die Tischkamera gezeigt werden – das ersetzt aber nur bedingt das Schulbuch der Schüler/innen. 
  • Manche Lehrkräfte praktizieren es so, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern in der Vorstunde mitteilen, wenn das Schulbuch mitgebracht werden muss (und wann es zuhause gelassen werden kann). Bei besonderen Büchern wie Duden, Atlas, Bibel, usw. ist das manchmal so umsetzbar. 
  • Wir können noch nicht auf Schulbücher verzichten.
  • Die meisten Verlage bieten zwar zwischenzeitlich schon digitale Alternativen an (meistens sind das einfache PDF-Versionen eines Schulbuches). Allerdings setzt dies voraus, dass Ihr Kind dann auch mit einem digitalen Endgerät im Unterricht arbeitet. Wir stehen in unserem aktuellen Schulentwicklungsprozess noch nicht an der Stelle, dass alle Schüler/innen ein eigenes Tablet mitbringen und im Unterricht nutzen können. 
  • Die Vorhaltung „doppelter Büchersätze“ (ein Büchersatz für die Schüler/innen, einer für die Schule) ist aus finanziellen Gründen nicht möglich. Abgesehen davon, wäre dies unter Corona-Bedingungen auch nicht möglich. 

 

  • In begründeten Einzelfällen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung. Wir haben in Einzelfällen schon Sonderlösungen genehmigt.  

Das schreibt das Kultusministerium zu diesen Thema:

Das Problem der zum Teil tatsächlich zu schweren Schultaschen ist bekannt und seit Jahren ein Thema für die Gesundheitserziehung an der Schule. Eine bindende Richtlinie, wie schwer eine Schultasche sein darf, gibt es dabei aber nicht. Als Richtwerte werden häufig 10 – 15 % des Körpergewichts genannt. Es sollten allerdings in der Regel insgesamt 5 – 6 kg bei Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 nicht überschritten werden. Schülern der Jahrgangsstufe 7 kann teilweise sicher ein etwas höheres Gewicht zugemutet werden, während bei Jüngeren das Gewicht entsprechend geringer sein sollte. Die Hersteller versuchen, das Gewicht der Schultasche möglichst zu reduzieren, gleichzeitig aber Stabilität zu gewährleisten. Genauere Informationen zu diesem Thema bietet das Verbraucherschutzinformationssystem Bayern (VIS) unter folgender Internetadresse: www.vis.bayern.de > Produktsicherheit > Produktgruppen > Schul-, Spiel- und Bastelwaren.

 

Die Verlage wurden darauf hingewiesen, bei der Herstellung der Schulbücher deren Gewicht möglichst gering zu halten. Allerdings muss neben dem Gewicht auch die Haltbarkeit der Bücher und eine übersichtliche Darstellung der Inhalte beachtet werden. In der Regel werden Schulbücher nur für eine Jahrgangsstufe konzipiert. In wenigen, begründeten Fällen werden in einem Buch die Lerninhalte von 2 Jahrgangsstufen angeboten. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Stundenzahl und dementsprechend der Stoffumfang in einem Fach begrenzt ist (z.B. Ethik), oder wenn Lernziele im Lehrplan für zwei Jahrgangsstufen zusammengefasst sind, um eine flexible Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen.

 

Auch die Lehrkräfte berücksichtigen das Gewicht der Schultasche bei der Organisation des Unterrichts: In der Praxis hat es sich bewährt, den Kindern nur diejenigen Schulmaterialien mit nach Hause zu geben, die für die Hausaufgabe benötigt werden.

 

Eine amtliche Regelung hinsichtlich des zulässigen Gewichts für die Büchertaschen gibt es nicht. Das Problem kann vor Ort gelöst werden, indem man die Lehrkräfte bittet, die Kinder nur die Bücher mitbringen zu lassen, die unbedingt im Unterricht des jeweiligen Tages benötigt werden. Zusätzlich können Eltern jeden Abend mit dem Kind den Schulranzen per Stundenplan überprüfen, um festzustellen, was in die Schule mitgenommen werden muss.

 

Daneben sei noch darauf hingewiesen, dass in unserer bewegungsarmen Gesellschaft ausreichende sportliche Betätigung und die dadurch geförderte körperliche Fitness es den Kindern erleichtert, angemessen schwere Schultaschen zu tragen. Darüber hinaus zweigen jüngere Studien der Universität Saarbrücken(www.kidcheck.de), dass auch schwerere Schultaschen nicht zu Haltungsschäden führen. Ursachen sind vielmehr vor allem das hohe Bewegungsdefizit im Alltag und mangelnde sportliche Betätigung.

Selbstverständlich muss trotzdem weiter darauf geachtet werden, dass das Gewicht der Schultaschen dem Alter angemessen und nicht zu hoch ist.“

 

Quelle: https://www.km.bayern.de/eltern/was-tun-bei/rechte-und-pflichten.html am 1510.2021 10:10 Uhr

Schulbus und Schülerbeförderung

Ihre Ansprechpartner/innen:

Wählen Sie bitte dort die Rubrik „Schulwesen/Ausbildungsförderung“

Beachten Sie bitte die aktuellen Informationen für das Schuljahr 2021 / 22

Zuständigkeit und Ansprechpartner/innen für die Schülerbeförderung

 
  • Der Landkreis Rosenheim ist zuständig für die Beförderung zu den weiterführenden Schulen (Gymnasien, Real-, Wirtschafts-, Berufs-, Berufsober-, Berufsfach- und Fachoberschulen) sowie zu den sonderpädagogischen Förderzentren.
  • Bei den weiterführenden Schulen ist für die Zuständigkeit der Wohnsitz des Schülers ausschlaggebend, bei den Förderzentren die Schulträgerschaft durch den Landkreis.
  • Bis einschl. 10. Klasse besteht Anspruch auf kostenfreie Schülerbeförderung, soweit die Voraussetzungen gegeben sind (z. B. nächstliegende Schule, längerer Schulweg als 2 bzw. 3 km).
  • Ab der 11. Klasse müssen die Fahrkarten selbst besorgt werden. Bis 31.10. nach Ablauf des Schuljahres kann eine Kostenerstattung beantragt werden. Der Eigenanteil von derzeit 440,- Euro je Familie entfällt bei Kindergeld für mindestens drei Kinder oder laufendem Bezug von Sozialleistungen (z.B. ALG II „Hartz IV“).
  • Fahrtkosten für den eigenen Pkw sind vorab zu beantragen, in der Regel werden nur ÖPNV-Auslagen erstattet.

Corona: Verschiedene „Stufen“ des Corona-Geschehens

STUFE  I

STUFE  II

STUFE  III

Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

 

Sieben-Tage-Inzidenz 35 – < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassen-
    zimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • An den Grundschulen muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen
    werden.

 

Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m;
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.
  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht
  • Sofern in Gebietskörperschaften Stufe 3 bereits zu Beginn des Schuljahres erreicht ist, ist bei der Organisation des Wechsel-Modells Folgendes zu berücksichtigen:
  • Die Schulen sollen zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Organisation des Distanzunterrichts Schüler der jeweiligen Eingangsklassen Vorrang bei
    der Durchführung von Präsenzunterricht gewähren.
  • Die Jahrgangsstufen 1 der Grundschulen und Förderzentren sollen – soweit das Gesundheitsamt unter den Gesichtspunkten des Infektionsschutzes
    keine anderweitige Entscheidung trifft – im Präsenzunterricht unterrichtet wer-
    den.
  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist hier eingeschränkt möglich.

 

 

Corona: Schulweg

Im Rahmen der Schülerbeförderung gilt:

  • Es besteht Maskenpflicht (Community Masken, keine medizinischen Masken) im Öffentlichen Personenverkehr (Bus, Bahn) sowie an Bushaltestellen und Bahnhöfen. Neben den klassischen und selbstgenähten Masken bzw. Mund-Nasen-Schutz sind auch Schals und eng anliegende Halstücher erlaubt.
  • Auch an den Bushaltestellen, am Bahnhof gilt (wie beim Eintreffen und Verlassen des Schulgeländes, in den Pausen sowie in den Klassenzimmern) das Abstandsgebot (1,5 m).
  • Bei der Schülerbeförderung in Bussen und Zügen ist diesbezüglich dringende eine Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich! Die Schülerinnen und Schüler müssen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln so setzen, dass ein möglichst großer Abstand zur nächsten Person besteht (mindestens einen Platz zur nächsten Person freilassen, versetzt setzen). Da von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder am 15.4.20 festgestellt wurde, dass der in der Öffentlichkeit einzuhaltende Mindestabstand von 1,5 m u. a. im ÖPNV regelhaft nicht gewährleistet werden kann, besteht auch im gesamten ÖPNV die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Beachten Sie dazu auch das Informationsplakat des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zum Verhalten im ÖPNV in Corona-Zeiten.

Corona: Sicherheitsabstand – zum Ausprobieren im Foyer

Wie groß ist der Abstand von 1,5 Metern?

Diese Frage stellte sich Hr. Ritter, Lehrkraft für Mathematik und Sport, am 13.05.2020 mit seinen Schülern. Mit einer selbst gebauten Vorrichtung hat er im Eingangsbereich der Schule zwei Kreise aufgeklebt und – wir waren alle erstaunt – sehr anschaulich demonstriert, wie groß er einzuhaltende Abstand (in alle Richtungen) ist.

Vielen Dank für diese anschauliche Demonstration und diese Erinnerung, die uns nun täglich sichtbar im Foyer zur Verfügung steht.

Die Schulleitung